Belarus - Weißrussland

... Jugendworkcamp 2022

Reiseland:

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Belarus - Lepel

Teilnehmende:

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14-18 Jahre
max. 7 Teilnehmende

Anreise:

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Hin- u. Rückfahrt
im Reisebus / Bahn

Unterbringung:

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Schulgebäude / Scheune - einfache Unterbringung (Isomatte + Schlafsack) in Scheunen, Holzdusche, Plumpsklo

Belarus - Weissrussland

Wir sind wieder am Start und möchten:

Geschichte begreifen - Gegenwärtig Zeichen der Verbundenheit setzen, für alte und hilfsbedürftige Menschen - Zukunft ermöglichen

Seit der Präsidentschaftswahl im August 2020 ist das Land Belarus häufig in unseren Medien. Vieles ist in dem Land in Bewegung geraten und stellt uns vor neue Herausforderungen, was beispielsweise unsere Einreise betrifft. Auch die weltweite Pandemie macht die Begegnungsarbeit für uns in dem Einsatz nicht leichter. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine politische Gruppe sind und uns an keinerlei derartigen Aktivitäten beteiligen, wie sie uns in den Medien präsentiert werden.

Das „Internationale Jugendworkcamp“ in Belarus ist keine Jugendfreizeit, was wir an dieser Stelle noch einmal besonders betonen. Dieser Einsatz ist ein praktischer Baueinsatz von Jugendlichen beider Länder, der über das Kreisexekutivkomitee der Stadt Lepel ermöglicht und über das Department für humanitäre Angelegenheiten genehmigt wird. Unsere Partnerschaft nach Belarus existiert bereits seit 25 Jahren und ist von unseren bekannten Projektorganisationen in Deutschland, wie auch in Belarus gewünscht, gefördert und unterstützt.

Die Hauptfrontlinie im ersten und im zweiten Weltkrieg befand sich in Belarus. Dieses Land ist immer ein Durchgangsland für viele Kriege gewesen. Die Folgen für die Bevölkerung waren eine ständige Fremdbesetzung anderer Herrscher, ein ständiger Machtwechsel, eine häufig wechselnde Landessprache und eine nur schwer zustande kommende eigene Identität und Unabhängigkeit des Landes von anderen Machthabern. Viele alte Menschen in der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Am 26.04.1986 wurde Belarus durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl in hohem Maße belastet.

In Belarus leben nur etwa zehn Millionen Menschen, darunter Vertreter von mehr als 100 Nationalitäten, von denen die meisten Einwohner Vertreter der belarussischen Stammnation sind. Ein Fünftel davon lebt in der Hauptstadt des Landes in Minsk.
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Was wollen wir mit dem Projekt wie erreichen:

Völkerverständigung, Friedens- und Versöhnungsarbeit bleiben nach wie vor Ziel und Inhalt unseres gemeinsamen Schaffens und Handelns. Dafür wollen wir uns auch gegenwärtig einsetzen. Unsere jahrelange Zusammenarbeit ist von unseren Partnerorganisationen wertgeschätzt und auch in Zukunft erwünscht.

Mittels unserer Baueinsätze möchten wir Zeichen setzen gegen das Vergessen. Alten, hilfsbedürftigen, alleinlebenden Menschen, die niemanden haben, der sich um sie kümmert sollen durch uns Unterstützung erfahren und ihre Wohnverhältnisse verbessert werden. Über dem gemeinsamen Arbeiten kommen wir mit Menschen aller Generationen ins Gespräch. Die Begegnungsarbeit liegt uns besonders am Herzen und bietet viele Chancen und Möglichkeiten der Verständigung und Versöhnung. Der Austausch und das gemeinsame Lernen miteinander fördert die Persönlichkeitsentwicklung und festigt durch eigene Erfahrungen auch die eigene Werteentwicklung. Wir arbeiten talent- und gabenorientiert in unseren Einsätzen.

Aufarbeitung deutsch-weißrussischer Geschichte, durch Begegnung mit Zeitzeug*innen und die historische Spurensuche sind integraler Bestandteil unserer Camp Arbeit. Wir leisten damit einen Beitrag gegen Rassismus, Antisemitismus und Vorurteile und setzen uns aktiv für ein friedliches Zusammenleben in Zukunft ein.

*Eine Rückbegegnung unserer weißrussischen Partner*innen nach Deutschland,
Bünde ist in Planung.

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Humanitäre Hilfe

Was Du mitbringen solltest, wenn Du Dich für diesen Einsatz interessierst:
  • Motivation zur praktischen Arbeit
  • Kein Problem mit einem Leben auf der Isomatte und Schlafsack in einfachen Lebensverhältnissen für drei Wochen (Scheune, Holzdusche und Plumpsklo)
  • Jeweils ein Vor- und ein Nachbereitungswochenende sind für die Teilnahme an dem
    Internationalen Jugendworkcamp Grundvoraussetzung. Hier wird über die politische Lage und unsere Möglichkeiten der Durchführung informiert.
  • Vollständig geimpft sein
An dem Projekt sind beteiligt:
  • Der deutsche Verein „Heim-statt Tschernobyl e.V“
  • Der „International gemeinnützig-gesellschaftlich anerkannte Verein ÖkoBau, Minsk/Belarus“
  • Sozialamt Lepel
  • Die belarussischen Jugendlichen vor Ort
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Termin:

27.06. bis 18.07.2022

Preis: 350€
21 Übernachtungen


Leistungen:

Visa Beschaffung,
Versicherungen (Auslands-,
Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung)
Hin- und Rückfahrt per Bus / Bahn,
Vollverpflegung (außer bei An- und Abreise),
Touren im Land,
Workcampprogramm

Veranstalter:

Amt für Jugendarbeit
des Evangelischen Kirchenkreises
Ulrike Jaeger
Hansastr. 60
32049 Herford
Fon: +49 160 94862156

Reisename:

Belarus

Reiseleitung:
Ulrike Jaeger

Ihr wollt mitreisen? Meldet euch gleich an!

Wir sind kein Touristik-Unternehmen, das Gewinne erzielen will. Unsere Preise sind knapp kalkuliert und möglichst niedrig gehalten. Sollte jemand dennoch Probleme mit der Bezahlung der Reisekosten haben, so empfehlen wir eine Nachfrage beim Veranstalter über mögliche Ratenzahlung oder Reduzierung des Freizeitpreises.

Danke sagen wir:

den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Jugendregionen und Gemeinden des Kirchenkreises für ihren Einsatz bei der Begleitung unserer Kinder- und Jugendreisen.  

Zum 1. Adventswochenende startet das Anmeldeverfahren.

Ab dem 30. November könnt ihr euch einen Platz sichern.
Wir freuen uns auf die Anmeldungen.